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Konsortiumstreffen in Stuttgart

25-02-2019 10:07

Auf dem Konsortiumstreffen in Stuttgart vom 25. bis 26. Februar 2019 präsentierten die einzelnen Projektpartner dem Konsortium den aktuellen Stand ihrer Forschung und die jeweils weiteren Schritte wurden skizziert und gemeinsam vereinbart.

Im Bereich Konsumforschung (bearbeitet durch Wissenschaftlerinnen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) wurden bereits Gruppendiskussionen sowie Beobachtungen (unter anderem mit Eye-tracking-Brillen) in verschiedenen Geschäften (Lebensmittel und Textil) mit VerbraucherInnen durchgeführt und somit eine Vielzahl von Daten gewonnen. Diese werden derzeit ausgewertet. Die Stadt Straubing hat die Datenerhebung am Point of Sale (Lebensmittel und Textil) weitestgehend abgeschlossen. Tiefeninterviews mit MitarbeiterInnen und GeschäftsführerInnen wurden geführt und größtenteils ausgewertet. Des Weiteren fanden in Straubing im November 2018 in Zusammenarbeit mit FATM und dem Fraunhofer IVV Stakeholderworkshops statt. Die Entwicklung des Konzepts für den sogenannten Plastik-Index (PLIX) von Seiten des IABP der Universität Stuttgart ist zum großen Teil abgeschlossen. In einem weiteren Schritt müssen die gesammelten Daten nun ein- und verarbeitet werden. Das Fraunhofer Institut IVV hat bereits einige Versuche mit PHBV unternommen, um alternatives Verpackungsmaterial für den Handel herzustellen. Zudem werden vom IVV Daten zum Plastikaufkommen entlang der Wertschöpfungskette im Bereich Lebensmittel erhoben. Im Bereich Textil werden diese Daten zum Aufkommen von Kunststoffverpackungen entlang der Wertschöpfungskette von FATM der Universität Münster erhoben. Darüber hinaus werden derzeit von FATM alternative Konzepte erarbeitet, um Kunststoffverpackungen entlang der textilen Supply Chain zu vermeiden. Die Implementierung der Plastik-App wurde von der Universität Marburg für die Android-Version zum großen Teil abgeschlossen. Im weiteren Projektverlauf muss die Applikation mit den erhobenen Daten befüllt werden.

Die ersten Ergebnisse werden in einigen Wochen in Diskussionspapieren veröffentlicht werden.